ERNE Tief- und Hochbau Hand in Hand: Neubau Betriebsgebäude a.en Olten

ERNE baut für die Aare Energie AG in Olten ein neues Betriebsgebäude. Mit dem Neubau werden mehrere Standorte an einem Ort zentralisiert. Das Projekt umfasst Aushub-, Baumeister- und Umgebungsarbeiten, die durch Teams des ERNE Hoch- und Tiefbaus ausgeführt werden.

Aushubarbeiten mit Spezialausrüstung

Das neue Betriebsgebäude wird auf dem Areal der ehemaligen Färbi im Dünnernbogen gebaut. Da sich der Untergrund als enorm felsig herausstellte, war das Know-how und die Spezialausrüstung der ERNE Tiefbau-Profis für den Aushub gefragt. Sie rückten dem Fels mit einem 40 Tonnen Bagger zu Leibe. Mit Abbauhammer und der Felsfräse bauten die Tiefbauer  rund 10'000 m3 ab. Aufgrund der ehemaligen Nutzung des Areals waren Teile des Bodens belastet. Rund 2200 m3 Altlasten mussten deshalb abgetragen und umweltgerecht entsorgt oder recycelt werden. Um die Anwohner möglichst vor Lärm- und Staubimmissionen zu schützen, setzte die Tiefbau-Crew Wasserkanonen und mobile Lärmschutzwände ein und konnte die Emissionen so massiv minimieren. Die Aushubarbeiten dauerten vom April bis Mai 2020.

Neubau für unterschiedliche Nutzung

Seit August 2020 sind die Baumeisterarbeiten in vollem Gange. Ein 20 bis 25-köpfiges ERNE Hochbau-Team erstellt ein dreistöckiges Administrations- sowie ein zweistöckiges Betriebs- und Lagergebäude mit unterirdischer Einstellhalle. Zum Schutz des Grundwassers musste das gesamte Untergeschoss als weisse Wanne (Dichtigkeitsklasse 1) ausgeführt werden. Damit wird eine absolute Dichtigkeit der Bauteile gewährleistet.

Im Betriebsteil laufen zurzeit die Arbeiten im Erdgeschoss. Alle Decken des Betriebsgebäudes werden vorgespannt. Die Vorspannung nimmt grosse Spannungen und Belastungen der Decken auf und ermöglicht es, grössere Spannweiten zu überbrücken. Im Administrationsgebäude arbeiten die Hochbau-Profis im zweiten Obergeschoss. Alle Innenwände werden im gesamten Administrationsteil in Sichtbeton erstellt. Dafür wird selbstverdichtender Beton verwendet, da die Bauteile massiv armiert sind. Durch die plastisch bis flüssige Konsistenz des SCC-Betons (engl.: self compacting concrete), ähnlich der Fliessart von Honig, muss nicht mehr vibriert werden. Dieser Beton wird da eingesetzt, wo zum Beispiel die Vibrationsnadel nicht hinkommt. Bei der Hälfte aller Decken kommt bei diesem Projekt die monolithische Bauweise (Monobeton) zum Zug.

Die Baumeisterarbeiten sollen bis zum Sommer 2021 abgeschlossen sein. Nachher erfolgt der Innenausbau des Betriebs- und Administrationsgebäudes. Ein ERNE Tiefbau-Team wird im Frühling 2022 mit den Umgebungsarbeiten beginnen. Diese umfassen Kanalisations- und Werkleitungen sowie diverse Beläge und Abschlüsse.

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