ERNE Tiefbau startet mit dem Bau des neuen Pflegezentrums Limmattal

Für den Baugrubenaushub des Neubaus des Pflegezentrums Limmattal in Schlieren haben ERNE Tiefbau-Teams rund 10'000 m3 Erdreich abgetragen und auf der Baustelle zwischendeponiert. Der Aushub für die Bodenplatte mit den Einzelfundamenten war sehr anspruchsvoll, da alle Fundamente auf verschiedenen Höhen liegen. Zur ökologischen Entwässerung wurden zwei grosse Versickerungsanlagen gebaut.

Der Neubau des Pflegezentrums ist eine Ergänzung zum bestehenden Spital Limmattal und ausgerichtet auf pflegeintensive Personen. Entsprechend mussten Umgebungsarbeiten den zukünftigen Gegebenheiten angepasst werden. Dafür hat das Tiefbau-Team zuerst die Hauptzufahrt für die Anlieferungen zum Spital Limmattal sowie die ganze Umgebung des Rettungsgebäudes mit ca. 40 Parkplätzen aus Sickerverbundsteinen erstellt. Ebenso wurden diverse Werkleitungen auf dem ganzen Areal verlegt, Randsteine gesetzt und das Belags-Team hat rund 400 Tonnen Belag eingebaut. Anschliessend begannen die eigentlichen Vorbereitungsarbeiten zum neuen Pflegezentrum.

GPS-Technik für zentimetergenaue Aushubarbeiten

Da der Boden in dieser Region zum Teil sehr weich ist, musste die Tiefbau-Crew zwei Meter Untergrund austauschen. Die Leitungen für die Fernwärmeheizung wurden anschliessend verlegt und mit Sand geschützt. Auf einer Fläche, die einem Fussballfeld entspricht, wurde Magerbeton eingebracht. Es folgte der Aushub der Streifen- und Einzelfundamente der künftigen Stützen. Die Fundamente müssen später neun Stockwerke tragen und liegen auf 77 unterschiedlichen Niveaus. Dank GPS Technologie konnten diese zentimetergenau ausgebaggert und danach der Magerbeton eingelegt werden.

15 Schächte für Kanalisation und Versickerungsanlagen

Die ganze Entwässerung des Meteorwassers erfolgt über die Versickerungsanlagen mit Speichervolumen von über 100 m³. Für die Entwässerung wurden über 15 Schächte mit Durchmessern von 80 cm bis 350 cm verbaut. Damit das Fäkalwasser in die alte Kanalisation gepumpt werden kann, war der Einbau eines Pumpschachts notwendig.

Für den Aufbau der beiden Versickerungsanlagen erfolgte der Aushub, sickerfähiges Geröll wurde eingebracht und die Feinplanie mit Splitt erstellt, um die Elemente aus Kunststoff passgenau zu versetzen. Das Tiefbau-Team hat diese anschliessend mit einer Vliesmatte umhüllt und mit Wandkies aufgefüllt. Die Abmessung der grösseren Versickerungsanlage beträgt 13 x 10 Meter und ist 1.20 Meter hoch, was ein theoretisches Speichervolumen von 113 m3 ergibt.

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