Rückbau mit Platzmangel

Das Amt für Umwelt und Energie bekommt ein neues Zuhause. An der Spiegelgasse in Basel soll das alte Gebäude durch ein Neues ersetzt werden. Allerdings ist das leichter gesagt als getan. Neben einem archäologischen Fund – eine Mauer aus dem 13. Jahrhundert wurde während den Arbeiten freigelegt – hat man mit grossem Platzmangel zu kämpfen. Die benachbarte Blumengasse ist nur sieben Meter breit und das vorgesehene Rückbauobjekt 25 Meter hoch. Das Problem wurde allerdings gekonnt gelöst. «Den Platzmangel konnten wir durch einen inwendigen Rückbau umgehen. Dafür mussten wir einen Kleinbagger auf das Dach des Gebäudes bringen, um uns von dort aus nach innen und nach unten zu arbeiten», so Bauführer René Bannholzer zufrieden. «Zusätzlich zogen wir eine Gummi-Schutzwand von zehn Metern Breite hoch, um die Staub- und Lärmemissionen auf ein Minimum zu reduzieren», fährt Bannholzer fort. Grund für die Reduzierung der Emissionen seien auch der Schutz der umliegenden Geschäfte, Cafés und der benachbarten Universität Basel.

 

Baustelle muss Tramverkehr gewährleisten

Durch die Nähe der Tramgleise mussten sowohl der Tramverkehr als auch die Bauproduktivität der Baustelle in dieser Zeit sichergestellt werden, worauf eine provisorische Tramdurchfahrt in Form eines Sicherheitstunnels genehmigt und gebaut wurde. Wegen eines weiteren anliegenden Gebäudes gestaltete sich der Rückbau in einem weiteren Punkt zur Herausforderung, denn das Nachbargebäude durfte wegen seiner alten Natursteinmauern nicht beschädigt werden. Diese werden in den Neubau mit eingebaut und integriert.

Abbruch mit archäologischem Fund

Nicht nur die Umstände ringsherum bargen ihre Schwierigkeiten sondern auch was unter den Gemäuern des alten Amtsgebäudes verborgen lag. Eine sauber gefügte Mauer aus Bossenquader aus dem 13. Jahrhundert wurde während der Arbeiten freigelegt. «Etwas das nicht alle Tage passiert», verrät Bannholzer amüsiert. Archäologen wussten, dass sich unter dem Amtsgebäude mittelalterliche Artefakte befinden, allerdings nicht welcher Art. «Als wir die mittelalterliche Mauer gefunden haben, wurde ein ERNE-FANT Saugbagger dazu benutzt, das Bodenmaterial, dass durch die Ausgrabung des Fundes erzeugt wurde, abzusaugen. Dadurch konnten Archäologen das vergrabene Artefakt freilegen und analysieren», erzählt Bannholzer weiter. Das Ausmass des Fundes war unerwartet gross, bestätigten auch Archäologen. Durch die neue Ausgangslage musste umdisponiert werden. Der archäologische Fund soll nun im Neubau, der im Frühling 2020 abgeschlossen wird, integriert werden und der Nachwelt erhalten bleiben

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