Spezialtiefbaumassnahme stützt das Gebäudefragment eines historischen Bahnhofs

Die Abbrucharbeiten im Bahnhof SBB Westflügel schreiten weiter voran und die ersten funktionalen Baubereiche wie Treppenhäuser sind bereits erstellt. Die denkmalgeschützten Aussenmauern werden  derzeit mit 16 Meter hohen Mikropfählen (Stahlstützen) abgefangen; diese halten das Gebäude ohne Fundament aufrecht. Im Boden, 10 Meter tief verankert, geben sie der Gebäudehülle genügend Stabilität, um weitere darunterliegende Baumassnahmen in Angriff zu nehmen. Mit dieser aufwändigen Vorkehrung wird Platz gewonnen, damit das neue Untergeschoss und die Anbindung der alten Personenunterführung PU-Gundeli gebaut werden können. Bodenaushub und Abbruchmaterial sind nur unter erschwerten Bedingungen transportierbar. Die bestehenden alten Mauern mit den Rundbögen bieten nach wie vor die statische Tragstruktur. Nach dem Rückbau von Zwischenwänden kamen weitere Rundbögen zum Vorschein, die sich in das neue Erscheinungsbild homogen einfügen werden. Die engen Platzverhältnisse und die Tatsache, dass der Abtransport der Materialien nicht von oben erfolgen kann, sondern mit Baggern, setzt eine logistische Meisterleistung voraus.  Das 30-köpfige ERNE Team stellt sich täglich den neuen Herausforderungen und erweitert mit den erarbeiteten Lösungen seine Erfahrungen.

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